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Aktuelles

14.10.2019

Umsetzung der DSGVO zahlt sich auch wirtschaftlich aus

 

Ein gutes Jahr nach dem Inkrafttreten der EU-DSGVO hat das Capgemini Research Institute eine Studie veröffentlicht, die u. a. die wirtschaftlichen Folgen der Datenschutzgrundverordnung beleuchtet hat.
Während in einer Befragung 2018, vor dem Start der DSGVO, nur 28 Prozent der Unternehmen einen  Wettbewerbsvorteil durch die Umsetzung der DSGVO erwarteten, gaben in der aktuellen Studie 92 Prozent der DSGVO-konformen Unternehmen an, Vorteile erzielt zu haben. Genannt wurden hier Umsatzwachstum (76%), steigendes Kundenvertrauen (84%), Markenimage und die Moral der Mitarbeiter (81 und 79%). Des Weiteren wurden als indirekte Folgen verbesserte IT-Systeme, Maßnahmen zur Cybersicherheit und verbesserte Transformationsprozesse genannt.
Die Studie zeigt aber auch, dass Unternehmen die DSGVO langsamer umsetzen als angenommen. 28 Prozent der befragten Unternehmen geben an, die DSGVO-Vorschriften vollständig umzusetzen, weitere 30 Prozent erklären, dass sie diese weitgehend erfüllen. An der Spitze der Unternehmen, die die Vorschriften vollständig umgesetzt haben stehen Firmen in den USA (35 Prozent), gefolgt von Deutschland und Großbritannien (jeweils 33 Prozent). In Spanien und Italien (jeweils 21 Prozent) sowie Schweden (18 Prozent) geht der geringste Anteil der Unternehmen davon aus, DSGVO-konform zu sein.
Hindernisse für eine vollständige Erfüllung der DSGVO sehen viele Unternehmen vor allem bei der Anpassung bestehender IT-Systeme (38 Prozent) und der Komplexität der  Regulierungsanforderungen (36 Prozent) sowie den hohen Kosten bei der Umsetzung (33 Prozent).
Vierzig Prozent der Befragten planen, im Jahr 2020 mehr als eine Million US-Dollar für Anwaltskosten auszugeben und 44 Prozent wollen diesen Betrag in technologische Neuerungen investieren.
DSGVO-konforme Unternehmen verfügen über modernere Technologie, so setzen 84 Prozent von ihnen Cloud-Plattformen für ihre Datenschutzstrategie ein, während dies nur 73 Prozent der übrigen Unternehmen tun. Datenverschlüsselung und Datenspeicherung im Industriemaßstab werden häufiger von diesen Unternehmen eingesetzt, zudem überprüfen sie häufiger ihre Vertragsnehmer um sicherzustellen, dass ihre Technologieanbieter die Datenschutzbestimmungen einhalten.
Die vollständige Studie finden Sie hier: Championing Data Protection and Privacy... .


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Portfolio: Datenschutz

 
09.10.2019

3CX-Integration in die Microsoft-Produkte Exchange, Outlook und Office 365

 

Mit Version 16 der virtuellen 3CX Telefonanlage verfügen 3CX Anwender über erweiterte Integrationsoptionen für Adressbücher aus den Microsoft-Produkten Exchange, Outlook und Office 365. Die mühsame Doppeltpflege von Kontakten in der Telefonanlagenverwaltung kann so entfallen.

Die Integrationsoptionen

Mit der Outlook-Integration werden eingehende Anrufe automatisch mit dem lokalen Outlook-Adressbuch abgeglichen. Je nach gewählter Option wird entweder schon beim Klingeln oder erst bei derAnnahme des Anrufes im Hintergrund ein Outlook-Fenster mit den entsprechenden Kontaktdaten des Anrufers geöffnet. 

Office 365 Integration

Mit der Office 365-Integration wird das Adressbuch des Office-Accounts mit dem 3CX-Telefonbuch synchronisiert. Darüber hinaus lassen sich neue Nebenstellen automatisch anhand neuer Office 365-Anwender erstellen, aktualisieren und löschen. Ebenso lässt sich der aktuelle (Anwesenheits-)Status des 3CX Anwenders automatisch, basierend auf seinem Office 365-Kalender,einstellen. 

Exchange Integration 

Ebenso wie bei der Office 365-Integration lässt sich das 3CX-Telefonbuch mit den über einen Exchange Server verwalteten Kontakten synchronisierenund der Nebenstellen-Status automatisch anhand des Kalenderstatus einstellen. 


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Portfolio: 3CX Telefonanlage

 
08.10.2019

Aktuelle 3CX Android App erfordert aktuelle 3CX Telefonanlage

 

Das aktuelle Update für den 3CX Android Client vom 07.10.2019 bringt einige Funktionsänderungen mit sich. Das aktivieren/deaktivieren von Push-Benachrichtigungen kann nun für jeden Status einzeln gesteuert werden.  

Des Weiteren wird die aktuelle Android App nicht mehr von 3CX-Telefonanlagen unterstützt, die sich auf einem älteren Versionsstand als Version 16.0 befinden. In diesen Fällen empfiehlt es sich, mit der Aktualisierung der Android App zu warten bis die 3CX Telefonanlage auf den Versionsstand 16.x gebracht wurde.


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Portfolio: 3CX Telefonanlage

 
02.10.2019

Speicherung von Cookies nur mit aktiver Einwilligung der Nutzer rechtskonform

 

Der Europäische Gerichtshof EuGH stellt in einem am 01.10.2019 getroffenen Urteil fest, dass Internetnutzer der Speicherung von Cookies beim Besuch einer Webseite auf ihrem PC ausdrücklich zustimmen müssen und eine bereits voreingestellte Zustimmung unzulässig ist.
Im konkreten Fall hatte die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen den Online-Gewinnspielanbieter Planet49 geklagt. Dieser hatte eine Voreinstellung zur Cookie-Speicherung auf seiner Website verwendet. Auf der Anmeldeseite eines Gewinnspiels wurde ein Feld für die Zustimmung mit einem Häkchen vorbesetzt, sodass die Nutzer automatisch in die Speicherung  von Cookies einwilligten. Der Haken konnte vom Benutzer entfernt werden. Die Verbraucherzentrale hielt dieses Verfahren nicht für rechtskonform, da es keine ausreichenden Informationen und keine rechtskonformen Wahlmöglichkeiten bietet.
Der EuGH folgte dieser Argumentation und stellte fest, dass durch ein voreingestelltes Ankreuzkästchen die erforderliche Einwilligung in die Verwendung von Cookies nicht wirksam erteilt wird. Um den Nutzer vor jedem Eingriff in seine Privatsphäre zu schützen, genügt "ein voreingestelltes Ankreuzkästchen" nicht.
Bei der ebenfalls zur Entscheidung anstehenden Frage, ob es einen Unterschied ausmacht, "ob es sich bei den gespeicherten oder abgerufenen Informationen um personenbezogene Daten handelt", stellte der EuGH fest, dass "die in Endgeräten von Nutzern elektronischer Kommunikationsnetze gespeicherten Informationen Teil der Privatsphäre der Nutzer sind", die durch die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten geschützt seien. "Dieser Schutz erstreckt sich auf alle in solchen Endgeräten gespeicherten Informationen, unabhängig davon, ob es sich um personenbezogene Daten handelt", heißt es in dem Urteil.
Die 2009 erlassene EU-Cookie-Richtlinie 2009/136/EG sollte in der Europäischen Union den Schutz personenbezogener Daten bei Website-Besuchen gewährleisten und stärken. Sie sieht im Wesentlichen vor, dass die Besucher einer Website über den Einsatz von Cookies in einer leicht verständlichen Form informiert werden und der Speicherung zustimmen müssen. Lediglich technisch notwendige, wie z.B. Session-Cookies, dürfen dann ungefragt gesetzt werden, wenn sie technisch notwendig sind.  
In Deutschland haben sich die Anbieter bisher meistens auf Paragraf 15 des Telemediengesetzes berufen, in dem die Nutzung von Cookies erlaubt ist, "sofern der Benutzer nicht widerspricht".
Mit Cookie-Bannern und Einwilligungspflichten beim Nutzertracking beschäftigten sich Datenschützer und Webseitenbetreiber sowie die Politik schon seit Jahren. Die sogenannte E-Privacy-Verordung, die eigentlich parallel zur DSGVO verabschiedet werden sollte, hatte daher zum Ziel, einheitliche Vorgaben für den Einsatz von Cookies innerhalb der EU zu machen. Derzeit ist aber immer noch keine Einigung abzusehen.
Der IT-Branchenverband Bitkom sieht durch das Urteil "weitreichende Auswirkungen für Internetnutzer und Tausende Webseitenbetreiber in Deutschland", wenn Cookies künftig nur nach einer ausdrückliche Zustimmung gesetzt werden dürfen. Auf alle Webseitenbetreiber werde eine Mehrbelastung zukommen und für die Benutzer das Surfen im Netz umständlicher machen.
Der VZBV begrüßte das Urteil als "ein wichtiges Zeichen für den Schutz der digitalen Privatsphäre" und drängt auf eine zügige Durchsetzung der DSGVO und die Einführung einer  datenschutzfreundlichen E-Privacy-Verordnung.


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Portfolio: Datenschutz

 
02.10.2019

Elektrosmog - eine reale Gefahr?

 

Alle kabellosen Übertragungstechniken, egal ob WLAN, DECT oder Bluetooth, verwenden Verbindungen, die auf einem hochfrequenten elektromagnetischen Feld basieren. Die Zahl an Strahlungsquellen im alltäglichen Umfeld hat in jüngster Zeit stark zugenommen, weshalb bereits von einem “Elektrosmog” die Rede ist.

Inwiefern von Elektrosmog ein gesundheitliches Risiko ausgehen kann, ist strittig. Sicher ist: Die von elektronischen Geräten emittierten elektromagnetischen Felder führen zu einer leichten lokalen Erwärmung des menschlichen Körpers. Ob darüber hinaus womöglich gesundheitsschädliche Wirkungen existieren, konnte trotz zahlreicher internationaler Studien bisher nicht festgestellt werden und ist Gegenstand weiterer Untersuchungen. Da aber die Internationale Krebsforschungsagentur IARC hochfrequente elektromagnetische Felder als „möglicherweise krebserregend“ einstuft, empfiehlt es sich, vorbeugend die Belastung so gering wie möglich zu halten.

Nachfolgend eine Liste der maximalen Abstrahlleistung von Geräten nach Verbindungstechnik:

Wer vorbeugend seine Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern verringern möchte, kann dies auf verschiedene Arten erreichen:

  • Mobiltelefongespräche vornehmlich über ein kabelgebundes Headset führen
  • Wifi-Calling nutzen (geringere Sendeleistung des Smartphones nötig)
  • Maximale Sendeleistung des WLAN-Routers reduzieren (Routerkonfiguration)
  • WLAN-Router außerhalb des Schlafzimmers positionieren
 
20.09.2019

Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit verhängt hohes Bußgeld

 

Die seit Mai 2018 in Kraft getretene EU-Datenschutzgrundverordnung bietet den Behörden deutlich verbesserte Sanktionsmöglichkeiten bei Verstößen und der Datenschutz bekam dadurch zum ersten Mal "Zähne", indem die möglichen Strafen bei Verstößen auf bis zu 4 Prozent des weltweiten Umsatzes eines Unternehmens angehoben wurden.
Während in anderen europäischen Staaten bereits Bußgelder in Millionenhöhe verhängt wurden, lag das höchste Strafgeld in Deutschland bei 80.000 Euro.

Die Berliner Datenschutzbehörde hat im August 2019 ein Bußgeld in Höhe von  195.407 Euro inkl. Gebühren gegen die Delivery Hero Germany GmbH erlassen (Download der Pressemitteilung).
Die Berliner Datenschutzbeauftragte beanstandete verschiedene Verstöße, hauptsächlich bei der Missachtung der Betroffenenrechte, wie das Recht auf Auskunft, das Recht auf Löschung sowie das Recht auf Widerspruch. In mehreren Fällen wurden Datensätze nicht gelöscht, u. a. auch in Fällen, ind denen die Kunden seit mehr als zehn Jahren nicht mehr auf der Lieferdienst-Plattform aktiv waren.
Beschwerden über unerwünschte Werbe-E-Mails wurden ignoriert, ein Betroffener erhielt trotz eines Widerspruchs weitere 15 Werbe-E-Mails.
Die Behörde ging aufgrund der großen Zahl und der Wiederholung von Verstößen von einem strukturellen Organisationsproblem aus und stellte fest, dass trotz der Hinweise aus der Behörde über lange Zeit keine geeigneten Maßnahmen zur Erfüllung der Datenschutzbestimmungen durch die Delivery Hero Germany GmbH getroffen wurden.
Zum 1. April 2019 wurden die Delivery Hero-Marken Lieferheld, Pizza.de und foodora vom niederländischen Konzern Takeway.com übernommen. Die beanstandeten Verstöße wurden vor dieser Übernahme begangen. Die Entscheidung ist rechtskräftig, der neue Eigner, der niederländische Konzern Takeway.com, hat die Bußgeldbescheide akzeptiert und keine Rechtsmittel eingelegt. Takeaway hat außerdem erklärt, größten Wert auf die Einhaltung des Datenschutzrechts zu legen und die Prozesse noch einmal gründlich zu überprüfen.

Die Berliner Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk erklärt dazu:
„Das Thema Datenschutz wurde in vielen Unternehmen lange stiefmütterlich behandelt, obwohl es im digitalen Zeitalter ein besonders wichtiges Grundrecht ist. Die DS-GVO wirkt dem entgegen. Bei den genannten Unternehmen ist die Bereitschaft zur Aufarbeitung von Mängeln mittlerweile erkennbar. Ich hoffe, dass diese Bußgelder auch auf andere Unternehmen eine mahnende Wirkung entfalten. Wer mit personenbezogenen Daten arbeitet,braucht ein funktionierendes Datenschutzmanagement. Das hilft nicht nur, Bußgelder zu vermeiden, sondern stärkt auch das Vertrauen und die Zufriedenheit der Kundschaft. Berliner Unternehmen, die sich noch in der Gründungsphase befinden, empfehle ich, unsere zweimal monatlich stattfindende Start-Up-Sprechstunde aufzusuchen, um datenschutzrechtliche Fragen frühzeitig zu klären.“

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber erwartet für die Zukunft auch in Deutschland die Verhängung von Bußgeldern in Millionenhöhe, wie er auf der Netzpolitik-Konferenz geäußert hat und Maja Smoltczyk sprach im Berliner Abgeordnetenhaus davon, noch in diesem Jahr ein Bußgeld in zweistelliger Millionenhöhe zu verhängen, wobei sie keine weiteren  Details preisgeben wollte.


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19.09.2019

ISDN-Nachwahlziffern – kein Patentrezept für die Zukunft

 

Im ISDN-Zeitalter konnten Nachwahlziffern verwendet werden, um den Nummernblock (z.B. 0-999) um eine Ziffer zu erweitern. Diese, nach der Eingabe der vollständigen Telefonnummer nachgewählte Ziffer, wurde oftmals genutzt, um für alle Nebenstellen eine individuelle Faxdurchwahl anzubieten:

Tel: 040-8231-581

Fax: 040-8231-6-581

Dieses Verfahren kann grundsätzlich auch mit der digitalen 3CX Telefonanlage beibehalten werden, wobei die Nachwahlziffer als Teil einer um eine Stelle erweiterten Telefonnummer interpretiert und auf eine Nebenstelle bzw. DID (Direct Inward Dialing) ausgesteuert wird. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass eine Nachwahlziffer nur dann verwendet werden kann, wenn die Telefonnummer eine Länge von 12 Ziffern inkl. Vorwahl nicht übersteigt.

Wir raten jedoch von dem Einsatz von Nachwahlziffern ab, weil es im Ermessen des Providers liegt, wie diese Nachwahlziffern behandelt werden. Einige SIP-Trunk-Provider (z.B. Telekom, MK-Netzdienste; Stand 09-2019) übertragen die Nachwahlziffer, andere wiederum nicht. Wenn die Nachwahlziffer nicht übertragen wird, so werden die „Faxe“ bzw. Gespräche mit Nachwahlziffer nicht mehr korrekt geroutet und es kommt zu keiner Verbindung.

Die Alternative zu Nachwahlziffern ist ein um eine Stelle vergrößerter Rufnummernblock. Oftmals sind die Provider restriktiv bei der Vergabe von sehr großen Rufnummernblöcken (z.B. 0-9999), wenn diese überwiegend ungenutzt verbleiben. Alternativ ist es möglich, die Faxnummern auf freie Rufnummern zu verschieben. Generell sollte auf den Einsatz von Faxen -soweit praktikabel- zugunsten signierter E-Mails verzichtet werden. Wie eine effiziente und zukunftssichere Lösung für Ihr Unternehmen aussehen kann, erläutern wir Ihnen gerne in einem unverbindlichen Gespräch.


Weitere Informationen:

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