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Hotel Referenz

Von Barock zu Cloud: VoIP auf Schloss Lüdersburg

Das 1776 im Barockstil erbaute Schloss Lüdersburg ist ein Luxushotel mit zwei individuell gestalteten 18-Loch-Meisterschaftsgolfplätzen. In idyllischer ländlicher Umgebung verfügt das Hotel über 42 Suiten und Zimmer. Eine Reservierungszentrale ist ebenfalls in dem Gebäudeensemble untergebracht.

Projektziele:

Das Ziel des VoIP-Migrationsprojekts war die Ablösung der veralteten konventionellen Telefonanlage in den Empfangs- und Verwaltungsbereichen, auf den Gästezimmern sowie in den betrieblichen Bereichen der Anlage. Die Anforderungen umfassten die Installation der 3CX Telefonanlage, eine Optimierung des Call-Flows, die reibungslose Integration von GSM-Mobiltelefonen als mobile Nebenstellen auf dem großflächigen Gelände und einen zuverlässigen Betrieb der Anlage in der Cloud.

Realisierung:

Die Arconda Systems AG erhielt den Zuschlag für das Projekt und übernahm die umfassende Realisierung, darunter Beratung, Planung, Hardware- und Softwareintegration, Call-Flow-Optimierung sowie die Implementierung in der georedundanten Rechenzentrumsinfrastruktur der Hosted Cloud Arconda. Das Schulungsteam der Arconda Systems AG schulte das Personal von Schloss Lüdersburg im Umgang mit der neuen VoIP-Lösung. Das Ergebnis erfüllte die Erwartungen vollumfänglich, was zu einer geplanten Ausweitung der Zusammenarbeit auf weitere Standorte führte.

Kundenfeedback:

Die Erwartungshaltung unserer Gäste in Bezug auf Internet und Kommunikation zu erfüllen ist bei einem historischen Hotelobjekt und dem weitläufigen Golfplätzen eine Herausforderung. Das Team der Arconda Systems AG hat uns professionell beraten und anschließend die empfohlene Lösung 1:1 umgesetzt. Im Zuge des Projektes hat die Arconda auch die für uns als Hotelbetreiber lebenswichtigen Internetanbindungen durchleuchtet und konnte substantielle Verbesserungen erzielen. Für mich als Projektverantwortlichen ist wichtig, dass bei der Umsetzung stets lösungs- und kundenorientiert die für meine Gäste und mein Hotel beste Lösung bereitgstellt wird. Unsere Erwartungshaltung wurde erfüllt und wir werden die Zusammenarbeit auf weitere Standorte auszudehnen.

Ethem Dökmeci
Manager

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Referenz

Kommunikationsupgrade für Planergemeinschaft

Die Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG ist ein renommiertes Unternehmen in Berlin, das sich auf die Planung lebenswerter Städte und Quartiere spezialisiert hat. Mit einem interdisziplinären Team aus Stadt- und Regionalplanern, Architekten, Landschaftsplanern und weiteren Fachexperten realisiert die Genossenschaft ein breites Spektrum an Projekten – von städtebaulichen Entwicklungsplänen über Nutzungskonzepte bis hin zu Machbarkeitsstudien und städtebaulichen Entwürfen.

Herausforderung:

Das Unternehmen stand vor der Herausforderung, seine bestehende Telefonanlage zu modernisieren. Bis 2023 war eine Panasonic-Telefonanlage mit einem Primärmultiplexer und vorgeschaltetem Mediagateway für die Telefonkommunikation im Einsatz. Die bestehende Infrastruktur erfüllte nicht mehr die Anforderungen an Flexibilität, Mobilität und Kosteneffizienz.

Lösung:

Die Planergemeinschaft beauftragte uns mit der Migration auf eine cloudbasierte 3CX-Telefonanlage. Die neue Lösung wird in unserer georedundanten Rechenzentrumsinfrastruktur betrieben. Neben der Migration auf die 3CX-Telefonanlage wurden auch die DECT-Ausleuchtung erneuert, SIP-Tischtelefone implementiert, und die Anwender erhalten die Möglichkeit, Softphones mit Headsets sowie den mobilen 3CX-Client für iOS und Android zu nutzen. Ein zusätzliches Projektziel bestand in der Realisierung von Kosteneinsparungen durch einen Wechsel des Telefonproviders auf Peoplefone, was erheblichen Einsparungen von etwa 67% im Produktivbetrieb mit sich brachte.

Ergebnis:

Die neue 3CX-Kommunikationslösung wurde im Oktober 2023 erfolgreich ohne Betriebsunterbrechungen implementiert. Die Planung, Implementierung des Callflows, Bereitstellung der 3CX in der Hosted Cloud Arconda, Portierung der Telefonanschlüsse, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme der VoIP-Komponenten sowie das Training der Mitarbeiter wurden erfolgreich von uns durchgeführt. Wir übernehmen langfristig die Betreuung der 3CX-Infrastruktur im Rahmen eines Service Level Agreements (SLA). Das Ergebnis ist eine moderne und effiziente Telekommunikationslösung, die mit deutlichen Kosteneinsparungen einhergeht.

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Unternehmen

peoplefone VoIP Award für Arconda Systems

Wir freuen uns, dass wir mit dem peoplefone VoIP Expert 2023 Award für die exzellente Umsetzung herausragender Kundenprojekte ausgezeichnet wurden. Die persönliche Überreichung dieses Awards ist für uns eine besondere Ehre.

Erst vor ein paar Monaten wurde uns von peoplefone der GOLD-Partnerstatus verliehen.

Wir freuen uns darauf, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserem Partner peoplefone auch in Zukunft fortzusetzen und weiter auszubauen.

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Microsoft

Outlook sendet Zugangsdaten an Microsoft

Das neue Outlook von Microsoft bietet eine Alternative zu Windows Mail und wird das klassische Outlook ersetzen. Nutzer sollten jedoch vorsichtig sein, da ihre IMAP- und SMTP-Zugangsdaten und alle E-Mails ungewollt an Microsoft-Server übertragen werden können. Beim Hinzufügen eines Nicht-Microsoft-E-Mail-Kontos zeigt das Programm eine Meldung an, die darauf hinweist, dass Nicht-Microsoft-Konten mit Microsoft Cloud synchronisiert werden. Dies gilt für Gmail-, Yahoo-, iCloud- und IMAP-Konten sowie für Android-, iOS- und Mac-Versionen des neuen Outlook. Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist diese Funktion höchst problematisch.

Microsoft hat erklärt, dass es möglich ist, zu früheren Anwendungen zurückzukehren, aber die Daten befinden sich dann bereits bei Microsoft, d. h. Microsoft hat so theoretisch Zugriff auf alle E-Mails.

Bisher gibt es nicht keine offizielle Stellungnahme von Microsoft, ob dieses „Feature“ eventuell noch abschaltbar gemacht wird.

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Sicherheitslücke

Cisco Firepower: Kritische Sicherheitslücke

Am 1. November 2023 entdeckte Cisco eine ernstzunehmende Sicherheitslücke in seiner Firepower Management Center (FMC) Software, die unter der Bezeichnung CVE-2023-20048 geführt wird. Diese Schwachstelle erhielt eine Bewertung von 9,9 im Common Vulnerability Scoring System (CVSS), was sie zu einer der schwerwiegendsten bisher entdeckten Sicherheitslücken macht.

Die Ursache der Sicherheitslücke liegt in der Webschnittstelle der FMC-Software. Ein authentifizierter, remote auftretender Angreifer kann bestimmte nicht autorisierte Konfigurationsbefehle auf einem von der FMC-Software verwalteten Firepower Threat Defense (FTD) Gerät ausführen. Der Fehler tritt aufgrund einer unzureichenden Autorisierung von über die Webschnittstelle gesendeten Konfigurationsbefehlen auf. Diese ernsthafte Sicherheitslücke drängt tief in die Kernfunktionalität der FMC-Software und bedroht die Integrität der Netzwerkverteidigungen.

Cisco hat auf diese Entdeckung reagiert und Patches bereitgestellt, um die Sicherheitslücke zu schließen und die Netzwerksicherheit seiner Kunden zu gewährleisten. Nutzer und Administratoren werden dringend empfohlen, die bereitgestellten Patches zu installieren, um ihre Netzwerkinfrastruktur vor möglichen Angriffen zu schützen.

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Phishing

Phishing-Alarm: GMX und Web.de-Kunden im Visier von Betrügern

Heute haben zwei prominente E-Mail-Dienstanbieter, GMX und Web.de, ihre Kunden über Phishing-Versuche informiert, die sich gezielt gegen ihre Nutzerbasis richten. Beide Dienste teilen denselben Betreiber und sind nun das Ziel koordinierter Betrugsversuche.

Die Phishing-Mails, die an die Kunden beider Unternehmen versendet wurden, ähneln sich stark im Layout. Sie tragen die Betreffzeilen „GMX Wir haben 48 Beschwerden über Ihre E-Mail erhalten“ bzw. „WEB.DE Wir haben 48 Beschwerden über Ihre E-Mail erhalten“. Interessanterweise wird innerhalb der Mails jedoch von 42 Beschwerden gesprochen, was eine Diskrepanz zum Betreff darstellt.

In den betrügerischen Mails wird den Empfängern vorgeworfen, Malware und Viren über ihre E-Mail-Adressen versendet zu haben, wobei angebliche Beschwerden von anderen Mail-Diensten als Begründung angeführt werden. Den Empfängern wird daraufhin eine Klarstellung abverlangt, um eine drohende Kontoschließung innerhalb der nächsten 48 Stunden abzuwenden.

Besonders heimtückisch ist ein in den Mails enthaltener Button mit der Aufschrift „Nach Viren suchen“. Durch Klick auf diesen Button sollen die Nutzer auf eine Website geleitet werden, über die die Kriminellen an persönliche Daten der Opfer gelangen wollen.

Angesichts dieser ernsten Phishing-Versuche empfehlen die betroffenen E-Mail-Dienstanbieter ihren Kunden, diese Mails unbeantwortet zu lassen und direkt in den Spam-Ordner zu verschieben oder zu löschen, um jegliches Risiko zu vermeiden.

Die Phishing-Masche zeigt erneut, wie wichtig es ist, bei E-Mail-Kommunikation stets wachsam zu bleiben, insbesondere wenn es um unerwartete Aufforderungen zur Eingabe persönlicher Informationen oder zur Durchführung bestimmter Aktionen geht. Nutzer sollten stets die Authentizität solcher E-Mails prüfen, bevor sie auf irgendwelche Links klicken oder persönliche Informationen preisgeben.

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Telekom

Telekom-Rufnummernblöcke: Probleme bei der Übernahme vermeiden

Telekom-Amtsleitungen sind in vielen Telefonanlagen- bzw. VoIP-Projekten involviert. Die Migration dieser Trunks kann eine Hürde für die Auswahl einer Telefonanlage wie der 3CX sein.

Telekom-Trunks können nur dann für Cloud-Anlagen in Rechenzentren verwendet werden, wenn es sich um sog. Company Flex Pure-Produkte handelt. Alle anderen Produkte sind leitungs- oder standortgebunden, was bei der Migration Ihrer Telefonanlage zu einem Cloud-System – z. B. 3CX – zu Problemen führen kann, wenn die Vertragslaufzeit noch nicht abgelaufen ist. Ein Rechtsanspruch auf Herausgabe der Telefonnummer wie bei Privatkunden besteht in diesem Fall nicht. Unter bestimmten Bedingungen kann oft jedoch eine vorzeitige Freigabe von Rufnummernblöcken erzielt werden. 

Für Kunden, die einen Telekom-Rufnummernblock portieren möchten, ist ein gutes Verhältnis zu Ihrem Telekom-Business-Account-Berater hilfreich. 

Basisvoraussetzungen zur vorzeitigen Portierung der Telekom-Rufnummernblöcke sind:

  1. Vertragslaufzeit: Bestehende Verträge mit der Deutschen Telekom müssen eine bestimmte Mindestlaufzeit haben, bevor die Portierung durchgeführt werden kann.
  2. Vertragsstatus: Der Vertrag darf nicht gekündigt sein oder sich in einer besonderen, hinderlichen Vertragskonstellation befinden.
  3. Vertragskontinuität: Der Kunde muss sicherstellen, dass keine offenen Rechnungen oder unbezahlten Gebühren vorliegen, die einer Portierung entgegenstehen könnten.

Im ungünstigsten Fall, also bei Nichterfüllung der Voraussetzungen der Portierung und mangelnder Kulanz gibt es nur noch Workarounds zur Überbrückung des Restvertragszeitraumes.

Anrufweiterleitung

Für den zu portierenden Telefonanschluss kann eine Anrufweiterleitung eingerichtet werden. Aber Achtung – es fallen dabei zusätzliche Kosten an und – je nach Anbieter – können diverse Gesprächsmerkmale nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. 
Beispielsweise wird bei manchen Anbietern nicht die angewählte Nebenstelle, sondern nur die Kopfnummer übermittelt.

Routing

Eine weitere Alternative ist das Routing im lokalen Netzwerk des Kunden. Über einen geeigneten Router und VPN-Tunnel wird der Trunk in die Cloud oder mit der 3CX-Cloud-Installation weitergeleitet, um die Standortrestriktionen zu vermeiden. 

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Sicherheitslücke

Schwerwiegende Schwachstelle in Fritzbox-Routern

Ein kürzlich entdeckter Fehler in Fritzbox-Routern hat sowohl Nutzer als auch Sicherheitsexperten aufgeschreckt. Die Schwachstelle, bekannt unter dem Advisory WID-SEC-2023-2262, wurde im September 2023 veröffentlicht und gilt als hochriskant mit einem CVSS (Common Vulnerability Scoring System) Base Score von 7.3 von 10. Dieser Fehler ermöglicht es Angreifern, einen „nicht spezifizierten Angriff“ durchzuführen.

Alle Fritzbox-Router sind betroffen und je nach Modell wird die Firmware-Version 7.57 bzw. 7.31 benötigt um einen sicheren Betrieb zu gewährleistet

Die Analyse zeigt, dass die Schwachstelle leider auch bei deaktiviertem Fernzugriff ausgenutzt werden kann. AVM, der Hersteller der Fritzbox-Router, hat seit dem 4. September Sicherheitsupdates zur Verfügung gestellt, um die Schwachstelle zu beheben. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnte auch vor dieser Schwachstelle in Verbindung mit FritzBox-Modellen seit dem 5. September 2023.

Es wird dringend empfohlen, dass Fritzbox-Nutzer sicherstellen, dass ihre Router auf dem neuesten Stand sind, um diese kritische Schwachstelle zu patchen und ihre Netzwerke zu schützen.

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Referenz

DELLO Gruppe im Vorteil – dank 3CX Telefonanlage und Netzwerkoptimierung

Die DELLO Gruppe, einer der führenden Autohändler Europas mit über 40 Standorten und rund 1.500 Mitarbeitern, beauftragte uns mit der Erneuerung ihrer digitalen Infrastruktur und der Implementierung der 3CX Telefonanlage als standortübergreifendes, einheitliches Kommunikationssystem.

Die Herausforderung:

Der Kunde stand vor der Herausforderung, dass an den verschiedenen Standorten unterschiedliche Telefonanlagen von verschiedenen Herstellern im Einsatz waren. Dies führte zu Ineffizienz, fehlender Standardisierung, erschwerte die (Fern-)Wartung und barg Sicherheitsrisiken. Zudem fehlte eine flächendeckende WLAN-Infrastruktur, die die zum Teil weitläufigen Verkaufsflächen zuverlässig ausleuchtet.

Die Lösung:

Um diese Probleme zu lösen, entschied sich die DELLO Gruppe 2023 für die Implementierung einer zentralen 3CX Telefonanlage, die in der georedundanten Hosted Cloud von Arconda betrieben wird. Zusätzlich sollten die Standorte mit einer flächendeckenden WLAN-Abdeckung ausgestattet werden. Die Arconda Systems AG wurde beauftragt, das Sicherheits- und Integrationskonzept zu erstellen, die Planung durchzuführen und die Umstellungsmaßnahmen zu koordinieren. Im Zuge der Standortumstellung wurden die LAN-, WLAN- und WAN-Infrastrukturen erneuert.

Das Ergebnis:

Durch die Zusammenarbeit mit Arconda Systems AG konnte die DELLO Gruppe eine effiziente und einheitliche Netzwerklösung für alle Standorte realisieren. Die zentrale 3CX-Telefonanlage ermöglicht eine vereinfachte Kommunikation und Fernwartung, was zu Produktivitätssteigerungen und Kosteneinsparungen führt. Die flächendeckende WLAN-Ausleuchtung ermöglicht den Mitarbeitern eine nahtlose Konnektivität vom Showroom bis zum Serviceparkplatz. Netzwerksicherheit und Ausfallsicherheit wurden gemäß den Anforderungen des Lastenheftes gewährleistet. Dank der langjährigen Partnerschaft mit Arconda Systems AG liegt das Problem-, Konfigurations- und Change-Management in kompetenten Händen.

„Uns waren die Herausforderungen der Digitalisierung von Standorten verschiedenster Größe, Alter, Verkabelung und sonstigen Voraussetzung bewusst. Die Arconda Systems AG hat uns mit Ihrem technisch hervorragenden Konzept überzeugt und mit Ihren Teams die Standortumstellungen technisch und organisatorisch so erfolgreich vorgenommen, dass die Umstellung auf die neuen Technologien und Möglichkeiten von den Mitarbeitern sehr positiv aufgenommen wurde.“

Gunnar Schierloh
Leiter Konzern-IT – DELLO Gruppe

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Unternehmen

Rufnummernportierung bei Gewerbekunden: Vertragslaufzeiten verhindern Einführung neuer Telefonanlagen

Die Einführung einer neuen IP-basierten Telefonanlage erfordert oftmals aus technischen Gründen auch einen Wechsel des SIP-Trunk-Anbieters.

Die Bundesnetzagentur hat die Rufnummernmitnahme für private Verbraucher erleichtert, aber es gibt nach wie vor Probleme für Gewerbekunden.

Für die Mitnahme von Festnetz-Nummern und Rufnummer-Blöcken besteht im Gegensatz zum Mobilfunk für Gewerbekunden keinen Rechtsanspruch vor Ablauf der Vertragslaufzeit. Die neue Regelung der Bundesnetzagentur, nach der sich Telekommunikationsverträge nach der (Mindest-)Vertragslaufzeit nicht mehr um länger als einen Monat verlängern, nehmen viele Telefonanbieter bzw. -provider zum Anlass, ihre Kunden durch einen Tarifwechsel in Zuge eines neuen Vertragsabschlusses für eine neue Vertragslaufzeit an sich zu binden. Hier gilt es daher besondere Vorsicht walten zu lassen, da ansonsten eine Rufnummernportierung für die Dauer des neuen Vertrages verwehrt bleibt.

Inhaber von kleinen Mehrgeräteanschlüssen sind derweil im Vorteil. Sie können einzelne Rufnummern selektiv zu neuen Anbietern portieren lassen, während die restlichen beim alten Anbieter bleiben.