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Artikel VoIP und 3CX

Das Fax in Zeiten von VoIP

Das Fax gibt es bereits seit 1974. Obwohl längst moderne kommunikationsmittel existieren, versenden und empfangen noch immer zwei drittel aller Unternehmen in deutscland regelmäßig Faxe. 

Mit der Umstellung auf VoIP ist es schwieriger geworden weiterhin klas- siche Faxgeräte zu nutzen. Zwar gibt es die Möglichkeit diese über einen Analog/Digital-Wandler einzubinden, doch das Verfahren ist fehleranfällig. Aus diesem Grund empfehlen wir unseren Kunden Faxe über den Online-Dienstleister Fax.de zu versenden.

Fax.de ist von der Bundesnetzagentur klassifiziert und liefert Faxe als Cloud-Service aus. Hierbei empfängt Fax.de die Faxe von Ihnen digital und sendet sie als natives ISDN-Fax an den Empfänger. Dieses Verfahren ist deutlich weniger Fehleranfällig als der Fax-Versand via VoIP. Die Faxe lassen sich mit dieser Lösung direkt über die „Drucken“-Option Ihrer (Office-) Software als auch mittels einer App direkt vom Smartphone versenden und empfangen.

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Artikel Systemtechnik VoIP und 3CX

VoIP bei Stromausfall

Der Umstieg auf die neue VoIP-Telefonie hat viele Vorteile mit sich gebracht. Doch wie verhält sich die neue Technologie im Fall eines Stromausfalls?  

Im früheren analogen Telefonnetz wurden die Leitungen unabhängig vom häuslichen Stromnetz mit Spannung versorgt. Dies gewährleistete bei einem Stromausfall die Erreichbarkeit und damit die Möglichkeit Notrufe abzusetzen. Bei der IP-Telefonie offenbart sich in diesem Punkt eine Schwäche, denn sie ist von einer funktionierenden Internetanbindung – und damit von der allgemeinen Stromversorgung abhängig. 

Glücklicherweise stellen Stromausfälle in Deutschland eine absolute Ausnahme dar und sind in der Regel lokal auf wenige Stunden begrenzt. Im Jahr 2017 lag die Nichtverfügbarkeit von elektrischer Energie laut Bundesnetzagentur bei lediglich 15 Minuten.

Nichtsdestotrotz kann es je nach Bereich sinnvoll sein, Vorkehrungen für einen Stromausfall zu treffen um ggf. die Telefonfunktion aufrechterhalten zu können. Hierbei muss unterschieden werden, ob der Stromausfall das gesamte Areal, oder nur das Gebäude betrifft. Um bei einem Stromausfall im Gebäude weiterhin erreichbar zu sein, muss die notwendige Infrastruktur wie Router, Modem, Switch, Telefone und Telefonanlage über eine Notstromversorgung inkl. USV (Gerät für die unterbrechungsfreie Stromversorgung) mit leistungsfähigem Energiespeicher abgesichert sein. 

Betrifft der Ausfall allerdings das gesamte Areal und damit die Infrastruktur des Netzbetreibers, hilft eine eigene Stromversorgung nicht weiter. In diesen Fällen ist es hilfreich, wenn die Telefonanlage in einem externen Rechenzentrum, das außerhalb des betroffenen Areals liegt, betrieben wird. Es ist dann u.U. möglich, die Anlage weiterhin mittels mobilen Endgeräten über das Mobilfunknetz zu nutzen, sofern die Sendemasten vom Netzbetreiber mit Notstrom versorgt werden.